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Warum ist die Entscheidung für eine Webanalyse Lösung so wichtig? Neben den Kosten, die mit jeder neuen Lösung verbunden sind, legt diese die Grundlage für alle zukünftigen Entscheidungen. Ein Web Analytics Tool soll Ihre Performance verbessern und nicht behindern. Manchmal kann das Analyse Tool Bestandteil eines langfristigeren Projektes sein und dessen Erfolg beeinflussen. Und ist eine Webanalyse-Lösung einmal eingerichtet und haben sich Ihre Mitarbeiter daran gewöhnt, wird es schwierig, Gewohnheiten wieder zu ändern.

Wenn Sie in nächster Zeit über die Anschaffung einer Webanalyse-Lösung nachdenken, empfehlen wir Ihnen diese 12 Kriterien:

1. Konnektivität Ihrer Web Analyse Lösung

Die Webanalyse sollte Teil eines tiefgreifenderen Ansatzes sein, Ihre digitale Strategie voranzubringen und zu optimieren. Deshalb sollte das Webanalyse-Tool sich problemlos in Ihre Arbeitsumgebung einbinden lassen. Wenn Ihre Daten auch in anderen Systemen innerhalb des Unternehmens zur Verfügung stehen sollen (besonders im CRM), oder wenn Ihre Analysen sich auf Ihre Website beschränken, spielen die Eigenschaften Ihrer Lösung eine besonders wichtige Rolle.

2. Professioneller Service

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie im ersten Jahr nach dem Kauf Ihrer Lösung in engem Kontakt mit dem Anbieter bleiben und seine begleitenden Services in Anspruch nehmen. Hier zu sparen, weil man Angst vor zu großen Ausgaben hat, kann auf lange Sicht teuer werden. Qualität und Vielseitigkeit der vorhandenen Dienstleistungen sind daher wichtige Auswahlkriterien.

3. Infrastruktur der Datenspeicherung

Manche Lösungen sehen vor, dass Ihr Webanalyse-Tool intern (unter Ihrer Verantwortlichkeit) gehostet werden. Das hat entscheidende Vorteile für die Flexibilität. Allerdings zahlen Sie dabei den Preis für die nötige Infrastruktur, Support und Updates, der schnell alle Grenzen sprengen kann. Beim Outsourcing wird der teilweise Kontrollverlust und die erhöhte Abhängigkeit durch eine vereinfachte Anwendung ausgeglichen, da der Anbieter für die Infrastruktur und deren Wartung verantwortlich ist.

4. Beachtung gesetzlicher Rahmenbedingungen

Ihr Serviceanbieter ist verpflichtet einen Nachweis zu erbringen, dass er alle gesetzlichen Vorgaben für Datensammlung erfüllt. Dazu gehören Angaben, welche Daten gesammelt und wie sie geschützt werden. Ihr Anbieter muss Ihnen sagen, welche Art von Daten Sie sammeln können. Verschiedene Anbieter haben sehr strenge Vorgaben für die Informationen, die Sie auf den Servern hinterlassen.

5. Echtzeit-Analysen

Auch wenn nur wenige Unternehmen eine flexible Struktur haben, mit der sie zeitnah reagieren und alle Möglichkeiten der Echtzeitanalyse nutzen können, ist sie ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Lösung. Lesen Sie hierzu den Blogeintrag: „Warum Echtzeitanalysen für Ihr Unternehmen bald unverzichtbar sein werden“.

6. Dokumentation, Sprache und Support

Das sind Punkte, die erstmal zweitrangig erscheinen. Dennoch sollten sie nicht unter den Tisch fallen, denn auf lange Sicht sind sie nicht nur entscheidend für eine erfolgreiche Implementierung, sondern auch für die Nutzung: bei der Konfigurierung des Tools und seiner effizienten Verwendung ist der Zugriff auf eine Dokumentation in der eigenen Sprache unverzichtbar. Wenn es um den Support geht, sollten Sie immer genau darauf schauen, welche Services zur Verfügung stehen (Verfügbarkeit, Reaktionszeiten und Kompetenzen).

7. Momentane und zukünftige Kosten

Die Kosten, die durch die Software entstehen, sollten sich über einen Zeitraum von 3 Jahren vorhersehen lassen. Der Support ist oft mit im Preis enthalten, dabei wird der verarbeitete Traffic meist regelmäßig pro bestimmen Zeitraum abgerechnet. Bei modular aufgebauten Lösungen können einzelne Funktionen zusätzlich berechnet werden.

8. Verlässlichkeit des Anbieters

Bevor Sie sich langfristig auf eine Web Analyse Lösung festlegen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, wie sich der Anbieter in der Vergangenheit verhalten hat und wie das Unternehmen insgesamt aufgestellt ist. Sie sollten Ihre Beziehung mit Ihrem Anbieter als Partnerschaft begreifen, statt sich als Kunde zu sehen. Denn Ihre Lösung wird Sie für viele Jahre begleiten.

9. Funktionen

Lassen Sie sich nicht von einer großen Zahl von Funktionen blenden. Denn natürlich wird jeder Anbieter mit einem ernst zu nehmendem Produkt eine ganze Reihe von Funktionen vorrätig haben. Wenn Sie eine Webanalyse Lösung aussuchen, kommt es darauf an, was Sie damit erreichen möchten, was die Aktivität Ihres Unternehmens verlangt und wie Ihre Teams arbeiten. Ihre Ziele lassen sich in Variablen und Metriken übersetzen. Sehen Sie sich genau an, ob die angebotenen Lösungen die Daten liefern, die Sie brauchen.

10. Die Lösung testen

Bitten Sie potentielle Anbieter darum, die angebotene Lösung zu testen. Das ist eine großartige Chance, die Performance eines Systems aus erster Hand zu erleben. Sie können die Lösung testen ohne kompliziertes Tagging auf Ihrer Site durchzuführen. In jedem Fall sollten sie stutzig werden, wenn Sie ein Anbieter die Lösung nur widerwillig testen lässt.

11. Service Level (SLA)

Ziehen Sie nur Anbieter in Betracht, die sich rechtlich bindend auf ihre Versprechen zur Leistung und zum Serviceangebot festlegen. Dazu gehören auch Details zu den Notfallplänen für Extremsituationen.

12. Eigentum der Daten

Finden Sie heraus, ob es möglich ist, Daten abzurufen, die vom Anbieter gesammelt wurden. Manche Anbieter halten Daten nur für eine begrenzte Zeit vor. Behalten Sie im Hinterkopf, dass das Tool vor allem die Ziele Ihrer Analyse erfüllen muss. Dafür müssen Ihre KPIs mit mehr Effizienz überwacht werden.

Kennen Sie noch weitere allgemeingütige Kriterien, die für die Anschaffung eines Web Analyse Tools entscheidend sind? Schreiben Sie sie gern dazu!

Author

Editorial Manager Bernard ist verantwortlich für die Contentstrategie der Marke AT Internet. Er hat fast 10 Jahre Erfahrung bei Marketingtexten und als technischer Redakteur für die Softwareindustrie. Als Textspezialist arbeitet Bernard mit vielen verschiedenen Medien, unter anderem Blogs, White Papers, Interviews, Business Cases, Pressetexte, Infografiken, Videos, etc. Seine Spezialgebiete? Natürlich Marketing und Digitale Analyse!