Art_data-driven

„Stützen Sie Ihre Entscheidungen auf Daten“ ist das neuste Mantra. Der Zugriff auf eine Flut von Daten eröffnet tatsächlich nie dagewesene Möglichkeiten. Aber Daten zu haben ist nicht genug, damit ein Unternehmen tatsächlich „datengetrieben“ arbeitet und diese Möglichkeiten nutzt. Das Eine führt nicht automatisch zum Anderen. Die Arbeit mit den Daten muss einem in Fleisch und Blut übergehen und zu einer Gewohnheit werden, die in der Denkweise des Unternehmens verankert ist und sich auf alle Bereiche erstreckt: die Entscheidungsfindung, Diskussionen und alles andere. Konsequenterweise kann man am Verhalten der Angestellten erkennen, ob ein Unternehmen „datengetrieben“ arbeitet oder nicht.

Es gibt 10 Verhaltensweisen, die zeigen, dass Ihr Unternehmen datengetrieben arbeitet:

Es gibt jemanden, der für die Qualität der Daten verantwortlich ist

Es gibt in Ihrem Unternehmen jemanden, dessen Aufgabe es ist sicherzustellen, dass die gesammelten und übermittelten Daten gewisse Qualitätsstandards erfüllen. Deshalb kann sich jeder Mitarbeiter darauf verlassen, dass die Daten vertrauenswürdig sind.

Jedes neue Online-Projekt beginnt mit der Frage, wie man an die Besucherdaten kommt

Noch bevor die erste Codezeile geschrieben wird, steht die Frage nach dem Tagging und der Datensammlung im Raum. Damit können die Besucherdaten sofort gesammelt werden, sobald das Projekt live geht und man kann unmittelbar mit der Performanceanalyse beginnen.

Immer wenn jemand seine Meinung sagt, kann er die entsprechenden Zahlen und Daten dazu liefern

Wenn jemand etwas vorschlägt, muss er die Frage beantworten, auf welche Daten er seine Meinung aufgebaut hat. Damit basieren Entscheidungen nicht auf Vorurteilen, überholten Erkenntnissen oder reinen Vermutungen, sondern auf belastbaren Fakten. Das Risiko von Fehlern wird dadurch minimiert.

Man spricht über Zahlen, auch wenn die Performance schlecht ist

Wenn die Ergebnisse in Ihrem Unternehmen unter dem Durchschnitt liegen, darf das nicht unter den Teppich gekehrt werden. Denn nur so wissen Sie, wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Jeder kann auf die Daten zugreifen, die er braucht

Alle Angestellten haben Zugriff auf die Zahlen, die mit den Aktivitäten ihrer Abteilung zu tun haben. Damit haben alle Teammitglieder ein solides Verständnis von den Stärken und Schwächen ihrer Abteilung.

Jedes Ziel ist mit einem Indikator und einer Vorgabe verknüpft

Sobald ein Team oder ein Einzelner eine Aufgabe zugewiesen bekommt, wissen sie, wie sie den Erfolg Ihrer Arbeit messen können. Sie wissen, wann sie ihre Aufgabe erfüllt haben und bekommen einen besseren Überblick darüber, was sie selbst zu diesem Erfolg beitragen können.

Teams werden in der Analyse von Daten geschult

Jeder Angestellte hat ein Training für die Analyse und Interpretation der Daten besucht. Damit haben sie Routine bei der Interpretation der Daten und wissen, welche Methoden sie anwenden und wie sie vorgehen müssen.

Es gibt ein Budget für die Datensammlung

Immer wenn es eine neue Möglichkeit gibt an weitere Daten heranzukommen, ist dafür auch Geld vorhanden. Die Entscheider im Unternehmen haben damit die Möglichkeit mehr Informationen für ihre Entscheidungen zu bekommen. Die Unternehmensführung weiß, welchen hohen Wert Daten haben.

Die Daten werden nicht verwendet um jemanden zum Sündenbock zu machen

Wenn etwas nicht funktioniert, stehen Daten darüber zur Verfügung – nicht um einen Schuldigen zu finden, sondern um die Grundlagen für Verbesserungen zu schaffen. So müssen sich Angestellte nicht davor fürchten etwas Neues auszuprobieren und scheuen sich nicht davor aus Daten zu lernen, die möglicherweise auf weniger gute Ergebnisse hinweisen.

Es ist selbstverständlich sich auf Tests zu verlassen

Bevor man Maßnahmen für die komplette Zielgruppe ändert, wird ein Test bei einem Teil der Zielgruppe durchgeführt. Dieser zeigt, ob die Änderung etwas bewirkt. Damit basieren geplante Verbesserungen auf gesicherten Daten. Sie ermöglichen es Ihnen mehr über das Verhalten und die Wünsche Ihrer Kunden herauszufinden.

Dennoch muss man vorsichtig sein, wenn man den Begriff „datengetrieben“ verwendet, denn er führt immer wieder zu Missverständnissen. Wenn man darunter versteht, dass die Daten ein Wegweiser oder eine Hilfe sind, dann ist man tatsächlich auf dem richtigen Weg. Wenn man darunter aber versteht, dass die Daten der Antrieb oder die Motivation hinter den Unternehmensinteressen sind, dann führt das nur zur Verwirrung. Die Daten sind immer ein Hilfsmittel für Firmenprojekte. Sie ermöglichen es uns herauszufinden, wo wir stehen und wie lange wir noch brauchen, bis wir unser Ziel erreichen. Aber allein die Zahlen können ein Unternehmen niemals antreiben. Dafür muss man eine Vision haben – eine Vision, die der Arbeit eines jeden einzelnen Mitarbeiters einen Sinn gibt.

Deshalb ist es am besten, wenn eine Firma danach strebt, ebenso „datengetrieben“ wie „datengeschult“ zu sein.

 

Träumen Sie von einer digitalen Strategie, die ausschließlich auf Daten basiert? Als „datengetriebenes“ Unternehmen hat man zahlreiche vielversprechende Chancen – aber auch neue Herausforderungen. Im Kern der Frage steht der Digital Analyst, der nicht bedeutungslose Zahlen ausspucken, sondern den wahren Wert der Daten für das Unternehmen aufdecken und sofort nutzbar machen soll.


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Autor

Head of Client Success – Generaleads Benoit hat 10 Jahre Erfahrung in der Webanalyse als Digital Analytics Consultant bei AT Internet, und einen Master der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bordeaux. Anfang 2015 übernahm Benoit den Posten Head of Client Success beim Google Ad Words Spezialisten GENERALEADS. Gleichzeitig baut er das Startup GetLandy aus, das erste Landigpage-Creation-Tool für Trafficmanager.

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