Als Webanalyst haben Sie bereits alle möglichen Daten zur Messung der Performance Ihrer Webseiten sowie zur Einschätzung Ihrer mobilen Seiten und Applikationen gesammelt. Sie wissen, wo Ihre Nutzer herkommen, was sie auf Ihren Angeboten machen und welche Inhalte sie interessieren. Ihnen stehen massenhaft Dimensionen und Metriken zur Verfügung.

Nun Ihre Aufgabe, diese Daten in eine lesbare und informative Form zu bringen. Die Maxime dieser Darstellung ist natürlich die direkte Ableitung von Handlungsmaßnahmen. Die Daten als Grundlage für Marketingentscheidungen, Budgetverteilungen und Optimierungen in der Usability zu nutzen, ist das Entscheidende. Wer es anderen ermöglicht Tendenzen direkt aus der Darstellung abzuleiten, hat die Dashboarding-Champions League erreicht.

Mit der folgenden Anleitung zum Erstellen eines Dashboards können alle in der Meisterklasse mitspielen. Der erste Tipp ist zwar trivial, aber ebenso essentiell: Gute Vorbereitung ist alles! Folgende Fragen sollten im Vorhinein gestellt und beantwortet werden:

1)      Was ist der Sinn meines Dashboards?

Die Frage nach dem Sinn hört sich philosophischer an als sie ist. Dashboards können aus den verschiedensten Gründen erstellt oder angefordert werden. Die Performance einer Webseite soll gemessen werden, eine Übersicht über die wichtigsten KPIs wird benötigt oder Daten aus verschiedenen Tools sollen zusammengefasst und miteinander in Verbindung gebracht werden. Die Marketingaktivitäten sollen überwacht oder die Nutzung eines neuen Features überprüft werden. Mit dieser Frage werden die wichtigsten KPIs herausgefiltert und die darzustellenden Analysen so limitiert. Denn: Ein Dashboard ist keine Sammlung aller zur Verfügung stehender Kennzahlen, sondern betont den Status von wichtigen Aspekten!

2)      An wen richtet sich das Dashboard?

Diese Frage ist eng verknüpft mit der vorherigen; die Antwort bringt jedoch auch zusätzliche Erkenntnisse. Der Webanalyst müsste hellseherische Fähigkeiten mitbringen, wenn er keine konkreten Fragestellungen und Anforderungen seiner Vorgesetzten und Fachabteilungen bekommt.

Folgende Tipps können wir Ihnen geben:

  • Der CEO hat wenig Zeit sich tief in die Daten einzuarbeiten. Es wird also eine globale Übersicht über alle KPIs erstellt und direkte Handlungsempfehlungen hinzugefügt. Helfen Sie Ihrem Vorgesetzten Zeit zu sparen.
  • Dem Marketing Manager, der auch Budgets verwaltet, sollten Kampagnen-Informationen und ihr Outcome geliefert werden.
  • Ich als Data Analyst benötige hingegen detaillierte Informationen, um Trends zu erkennen und daraus die richtigen Maßnahmen ableiten zu können. Meine eigenen Dashboards können also viel umfassender und länger ausfallen als für andere Abteilungen.

3)      Wie sollen die Daten dargestellt werden?

Meist steht eine Vielzahl von Darstellungsmöglichkeiten für Dashboards zur Verfügung. Verschiedene Diagramme eignen sich für unterschiedliche Analysen. Ist der zeitliche Verlauf einer bestimmten Kennzahl von Interesse und sollen Vergleichszeiträume dargestellt werden? Das Gegenüberstellen von verschiedenen Zeitperioden ist häufig der erste Indikator, der ein Gefühl dafür gibt, ob sich die Leistung meines Angebots verschlechtert oder verbessert hat. Wenn das Dashboard für andere Stakeholder erstellt wurde, sollten dann Kommentare eingefügt werden, um die Aussage der Grafik zu untermauern?

4)      Welchen Umfang soll unser Dashboard haben?

Zunächst sollten wir den Umfang des Dashboards bestimmen. Sollen die Daten für eine einzelne Seite angezeigt werden oder ist eine globale Ansicht von Interesse? In einem globalen Dashboard können zum Beispiel die wichtigsten KPIs für die Webseite, die mobil optimierte Seite und die verschiedenen Applikationen ausgewiesen werden. Auch der Datenzeitraum spielt eine Rolle. Für Redakteure könnte eine Anzeige der Echtzeitperformance Aussagen über gut oder nicht so optimal laufende Artikel zutage bringen. Der Einfluss von Marketingkampagnen sollte über einen längeren Zeitraum nachvollzogen werden (Wochen, Monate).

Hier noch einmal kurz und knapp die Hauptzutaten für ein gelungenes Dashboard:

  • Zielgruppe
  • Nutzungsgrund des Dashboard
  • KPI
  • Zeiträume
  • Darstellungsform der Daten

Auf geht’s!

Die Vorbereitung ist abgeschlossen. Was fehlt, ist das passende Werkzeug. AT Internet bietet ein einfach zu bedienendes Tool, das sich flexibel an alle Anforderungen anpasst. Fangen Sie an ihren Datenvorrat optimal zu nutzen und kreieren Sie aussagekräftige Dashboards!

Wie das mit unserer Dashboards App geht, zeigen wir Ihnen hier:

 

 

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